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Behandlung

Therapiemöglichkeiten mit Asthma-Inhalator und weiteren Medikamenten


Bei der Behandlung von allergischem Asthma unterscheidet man generell zwischen:

  1. Die Asthma-Prophylaxe durch Behandlung der zugrundeliegenden Allergie
  2. Die Therapie des bereits bestehenden allergischen Asthmas

Durch eine Hyposensibilisierung das Asthma-Risiko frühzeitig senken


Das Risiko für die Entstehung von allergischem Asthma kann erheblich gesenkt werden, wenn Sie eine Allergie frühzeitig behandeln lassen. Wichtig ist dabei allerdings eine ursächliche Therapie, also die Hyposensibilisierung. Es genügt in diesem Fall nicht, nur die Symptome zu behandeln.

Eine Hyposensibilisierung kann aber auch dann noch helfen, wenn bei Ihnen bereits allergisches Asthma besteht.

Die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bei allergischem Asthma


Viele Menschen assoziieren mit Asthma vor allem den Asthma-Inhalator. In der Tat ist das kleine Sprühfläschchen etwas, was jeder Asthmatiker stets bei sich führen sollte. Denn damit können Sie im Fall der Fälle rasch reagieren. Doch insgesamt ist das Inhalieren nur ein Teil in der Behandlung von allergischem Asthma.

Mediziner unterscheiden dabei auch zwischen der Akut- und der Langzeittherapie.

  • Akuttherapie: Das klassische Medikament zur Akutbehandlung ist der Krampflöser, der in den bekannten Asthma-Inhalatoren verabreicht wird. Diese auch als Bronchodilatatoren bezeichneten Arzneimittel sorgen innerhalb weniger Sekunden dafür, dass sich Ihre Bronchien erweitern und Sie wieder besser Luft bekommen.

  • Langzeittherapie: Kortison dient als Langzeittherapie, denn durch die antientzündliche Wirkung wird die chronische Entzündung der Bronchien reduziert und Asthmaanfälle treten seltener bzw. weniger stark auf. Schleimlöser werden eher nach Bedarf angewendet. Sprechen Sie hierzu am besten mit Ihrem Arzt.

Zu den besten Optionen gehört aber definitiv die Behandlung der Ursache mittels einer Hyposensibilisierung, also in diesem Fall der zugrundeliegenden Allergie.

Zur Anwendung kommen vor allen drei Arten von Medikamenten:

  • Krampflösende Medikamente: Fast alle Menschen inhalieren bei Asthma. Dabei handelt es sich um krampflösende Wirkstoffe, die zu einer sofortigen Erweiterung der Bronchien führen. Dadurch wird die Luftnot rasch gemildert. 

  • Kortison: Ebenfalls mit einem Asthma-Inhalator verabreicht wird Kortison. Dieser Wirkstoff unterdrückt Entzündungen und ein allergisches Asthma ist letztendlich nichts anderes als eine Entzündung.

  • Schleimlöser: Zu den Medikamenten bei allergischem Asthma gehören auch schleimlösende Wirkstoffe. Diese erleichtern Ihnen das Abhusten und lindern die Atemnot zusätzlich. Zur Schleimlösung empfehlen Ärzte zudem, viel zu trinken. Dadurch verflüssigt sich der Schleim und kann besser abgehustet werden.