myAllergy - Allergie verständlich erklärt

Allergien verstehen und bekämpfen

Die Zahl von Allergien hat in den vergangenen Jahren konstant zugenommen. Daher sind klare und verständliche Informationen wichtig. myAllergy richtet sich speziell an Betroffene, die sich über die Entstehung, die Diagnose und die Behandlungsmöglichkeiten ihrer Beschwerden informieren möchten. Ob Heuschnupfen, Hausstauballergie oder die Reaktion auf ein spezielles Nahrungsmittel: Die richtige Verhaltensweise und/oder eine möglichst schnelle und zielgerichtete Therapie sind Voraussetzung für eine Linderung. Alle notwendigen Informationen aus erster Hand finden Sie auf den Seiten von myAllergy, von Fachärzten geprüft und laienverständlich aufbereitet.

Sie werden erfahren, dass eine Allergie kein Schicksal mehr ist, mit dem man einfach so weiterleben muss. Kern unserer Informationsseite ist die Botschaft: Allergische Beschwerden lassen sich in der Regel effektiv behandeln. myAllergy kann ihnen dabei helfen, die richtigen Schritte einzuleiten. Die Chancen auf ein weitestgehend beschwerdefreies Leben sind für Allergiker heute absolut realistisch.

Der heutige Pollenflug

Aktuelles & Interessantes

Ist das Mitführen eines Notfallsets weiterhin erforderlich, wenn gerade eine Hyposensibilisierung gegen Insektengifte (Biene, Wespe) durchgeführt wird?

Insektengiftallergiker bekommen in der Regel von ihrem Arzt ein Notfallset verordnet, das sie immer mit sich führen und bei einem erneuten Insektenstich benutzen können, falls sich eine sehr starke allergische Reaktion ankündigt. Dieses Set enthält unter anderem einen Adrenalin-Autoinjektor zur Selbstinjektion. Die Allergieexperten haben in einer Leitlinie mit dem Titel „Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie“ zu obiger Fragestellung folgende Empfehlung abgegeben: Auch Patienten, die eine Hyposensibilisierung gegen Insektengift (Bienen- oder Wespengift) erhalten, sollten zur Abdeckung des Restrisikos einer erneuten schweren Reaktion nach einem Insektenstich die Notfallmedikation weiter mit sich führen. Dies gilt auch, wenn eine Stichprovokation zur Überprüfung des bisherigen Therapieerfolges ohne eine schwere (systemische) Allgemeinreaktion verlaufen ist. Insbesondere bei Patienten mit weiteren Risiken in der Krankengeschichte ist dies zu empfehlen. Die Hyposensibilisierung mit Insektengiften soll mindestens drei (bis fünf) Jahre durchgeführt werden. Danach wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen individuell entscheiden, ob Sie weiterhin ein Notfallset benötigen.