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Allergenvermeidung

Allergie-Auslösern gezielt aus dem Weg gehen


Der scheinbar einfachste Weg, eine Allergie zu behandeln, ist die konsequente Vermeidung der Allergie-Auslöser. Mediziner sprechen von einer Allergenvermeidung bzw. Allergenkarenz. Denn wie entstehen Allergien? Indem Ihr Immunsystem mit bestimmten Allergenen konfrontiert wird und auf diese überempfindlich reagiert. Da liegt es nahe, diese Allergie-Ursachen zu vermeiden.

In einigen Fällen, wie z.B. bei Lebensmittelallergie, ist sie ein wichtiger Pfeiler der Allergie-Therapie. Allerdings gelingt es nicht immer, die Ursache für Allergien vollständig zu vermeiden.

Bei welchen Allergien ist eine Allergenvermeidung überhaupt möglich?


Eine konsequente Allergenvermeidung ist nur dann möglich, wenn Sie den allergieauslösenden Stoffen überhaupt „entfliehen“ können. In einigen Fällen ist das gut möglich, so z. B. bei den folgenden Allergien:

Die allergieauslösenden Lebensmittel lassen sich konsequent vom Speiseplan streichen. Auch der Kontakt zu Tieren lässt sich in den meisten Fällen gut vermeiden. Beides kann für die Betroffenen aber durchaus belastend sein, z. B. wenn man sich von einem Haustier trennen oder auf eine geliebte Speise verzichten muss.

Warum gelingt die Vermeidung von Allergie-Auslösern nicht immer?


Einigen Allergenen können Sie schlicht nicht vollständig aus dem Weg gehen. Insgesamt gilt dies für:

  • Pollen
  • Hausstaubmilben
  • Insekten
  • Berufsallergenen

Ein Sonderfall: Die Hausstaubmilbenallergie

Zwar sind die Milben winzig und somit kaum zu erkennen, mit einigen Maßnahmen lässt sich deren Anzahl in der Wohnung aber drastisch reduzieren. Eine vollständige Allergenkarenz gestaltet sich aber auch hier sehr schwierig.

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Kaum zu verhindern - Heuschnupfen

Heuschnupfen ist sicherlich das bekannteste Beispiel. Die Pollen allergieauslösender Pflanzen sind hierfür verantwortlich. Während des Pollenflugs ist der Blütenstaub praktisch überall. Zwar gibt es einige Maßnahmen, mit denen Sie den Kontakt zu Pollen minimieren können, vollständig vermeiden lässt sich dieser aber nicht.

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Quasi unmöglich - der Schutz vor Insektenstichen

Unmöglich ist es, sich zu 100 Prozent vor Insektenstichen zu schützen. Selbst wenn Sie alle Vorsichtsmaßnahmen walten lassen, kann es zu einem Stich durch Biene, Wespe und Co. kommen. Vor allem bei Heuschnupfen, einer Insektengift- oder Hausstaubmilbenallergie sollten Sie daher auch eine Hyposensibilisierung in Erwägung ziehen. Besprechen Sie die für Sie möglichen Behandlungsoptionen einfach mit Ihrem Allergologen.

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